(Gastbeitrag) Portraitfotografietipps

19. Dezember 2015


Hallo ihr Lieben,
Ich bin Laura von dem Blog 'Mit dir an meiner Seite'. Heute schreibe ich einen Gastpost zum Thema Portraitfotografie. Ich werde darüber schreiben wie zb.man den besten Look hinbekommt durch die 'perfekte' Einstellung, welche(s) Objektiv(e) dafür genutzt werden könnte und wie man das Model am besten positioniert. Bevor ich hier alles schon vorneweg schreibe fange ich mal gleich an!
Ich hoffe ihr könnt mit meinen Tipps was anfangen und ihr knippst bald euer 'perfektes' Portrait!

 
1: Was versteht man unter einem Portrait?
Unter einem Portrait versteht man im groben ein Bild mit dem Fokus aufs Gesicht. Der typische Bildausschitt ist von knapp über dem Haaransatz bis ca. zum Schlüsselbein. Allerdings ist es immer noch euch überlassen welchen Auschnitt ihr wählt! Wer sich bei sowas nicht Sicher ist sollte sich einfach ausprobieren! Dazu kann man nur sagen: 'Übung macht den Meister!'

  
2: Objektivwahl
Bevor man überhaupt los knippsen kann braucht man natürlich auch etwas womit man das Bild dann aufnehmen kann. Natürlich, eine Kamera aber dazu braucht man ein Objektiv. Theoretisch könnte man mit jedem Objektiv ein Portrait aufnehmen, aber auch hierfür gibt es natürlich ein passendes Objektiv. Festbrennweiten heißen diese heißen Teile :D Der Vorteil bei Festbrennweiten ist, dass sie meist eine SEHR SEHR offene Blende haben was einem einen wundervollen Hintergrund oder auch ein Bokeh genannt beschehrt. Mein Liebling ist übrigens das 50mm1.8 von Canon. Es ist dazu noch einer der billigsten Objektive die man für Canon Kameras bekommt. Für die Leute die es intressiert, man bekommt es neu für ca. 90-110 Euro!  Aber natürlich hat auch sowas seine Nachteile oder etwas was manche Leute vielleicht erstmal abschreckt. Wie der Name schon sagt hat das Objektiv eine feste Brennweite und somit kann man damit nicht Zoomen und man muss sich selber bewegen :D

3: Einstellungen
Um dem Bild mehr individualität zu verleihen sollte man vom Automatik Modus weg und in den Manuellen Modus wechseln! Was am Anfang nach mehr Arbeit klingt sollte euch trotzdem nicht abschrecken! Es lohnt sich wirklich und was ihr beim Fotografieren an Zeit mehr braucht ersparrt ihr euch dann bei der Nachbearbeitung. Wenn man nun eine Festbrennweite hat sollte man auch die offene Blende nutzen! Also geht ruhig auf eine Blende 2.0 oder 1.8! Vorallem bei Gesichtsaufnahmen macht das wirklich etwas aus! Durch diese offene Blende wird der Hintergrund und alles was vor dem Fokuspunkt liegt unscharf und somit wird das Model besonders schön in Szene gesetzt und hebt sich vom Hintergrund ab! :)
4: Positionierung des Models
Vielleicht klingt es langweilig aber Leute es ist wirklich das beste das Model schön in der Mitte des Bildes zu platzieren! Aber man kann auch da so viel unterschiedliche Sachen machen! Wenn man jetzt nun das Objektiv hat und die richtigen Einstellungen wird es irgendwann doch zu eintönig das Model nur in der Mitte stehen zu haben und jetzt ein kleiner Tipp :D probiert doch einfach mal einen Ast oder ein Blatt in eine Ecke im Bild zu positionieren so das kleine 'Störfaktoren' im Bild sind aber auch hier müsst ihr immer mal ausprobieren ob es bei der Art von Bild passt. Probiert auch mal andere Perspektiven aus wie zb von oben, von unten, mehr von der Seite oder auch an einer Mauer entlang!

5: Kunst- oder Naatürliches Licht
Auch hier gibt es wieder Vor- und Nachteile. Was zb für ein Studio bzw ein Indoorshooting spricht ist, dass man sich nicht um Wind und Wetter kümmern muss und man nie störende Leute im Hintergrund hat was einem draußen sehr sehr schnell passiert :D Allerdings gibt eine Lampe bzw ein Blitz ein sehr unnatürliches Licht ab, so das alles sehr gestellt wirken kann! Für manche kann es trotzdem das sein was sie lieben aber das ist ja auch Geschmackssache!
Jetzt zum Outdoorshooting. Hier hat man das Problem mit dem Wetter. Allerdings ist die Chance viel geringer, dass das Bild unnatürlich aussieht. Ich persönlich bin eher ein Outdoorfan, das liegt daran, dass ich es liebe wenn die Location auch eine kleine Geschichte erzählt. Ich hoffe ihr wisst wie ich das meine :D Noch zwei Vorteile zum draußen fotografieren, man kann sehr schön mit dem Licht spielen und zb gegen das Licht fotografieren und das natürliche Licht wirft nicht so viele harte Schatten wie es das Kunstlicht tuhen würde.
6: Extras/ Zubehör
Natürlich gibt es auch hier für Schnick Schnack den man haben kann aber nicht wirklich braucht :D Ich fange gleich mal mit meiner Meinung dem wichtigsten an, einem Reflektor. Einen Reflektor brauchen die Leute die überhaupt keine Schatten im Gesicht haben wollen oder das Licht einfach 'umlenken' wollen. Hierbei hält man den Reflektor zb neben oder unter das Model und so wird das Licht dorthin gelenkt wo ihr es hin haben wollt :D aber auch hierbei muss man einfach ausprobieren bis es einem gefällt! Nach einer Zeit hat man dann ein Gefühl dafür. Was man sonst noch dazu kaufen könnte wäre ein Stativ oder ein Aufsteckblitz!
Übrigens könnt ihr eure Fragen auch nochmal bei Youtube eingeben und dort werdet ihr viele Fotografen finden die das mit den Einstellungen und andere Sachen erklären :D und das auch super für Anfänger!


Das waren meine Tipps die euch vielleicht ein wenig weiter helfen können! Vielleicht sehen wir uns ja mal auf meinem Blog!(>Hier gehts zu ihrem Blog<)
Bis dahin! Liebste Grüße! Laura

1 Kommentar:

  1. Ein wirkich sehr interessanter Beitrag.
    Grade wo ich einen kleine Spung in der Fotografie geamcht habe freue ich mich sehr über solche Posts.

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